Strom inklusive – Kosten im Griff

Unsere Schwestergesellschaft Ventus Energy GmbH beliefert unsere Kunden mit Strom aus eigenen Wind- und Solarparks. Damit machen wir den Preis langfristig kalkulierbar und ermöglichen einen klimaneutralen Betrieb der E-Busse.

Erneuerbare Energien müssen gespeichert werden, damit sie jederzeit verfügbar sind. Die eMIS macht die Batterien der E-Busse für diese Aufgabe nutzbar. Sobald ein Bus am Ladepunkt steht, kann er die Restkapazität seiner Batterie ins Stromnetz einspeisen. Diese Bidirektionalität (auch Vehicle2Grid genannt) stützt das Netz und ermöglicht dem Betreiber die Teilnahme am Energiemarkt.

Das Lademanagement der eMIS verhindert außerdem, dass Batterien in Lastspitzenzeiten geladen werden. Es lädt die Busse je nach geplantem Wiedereinsatz nacheinander, sobald der Strom günstiger ist. Das System lernt dabei, wie jeder Bus verwendet wird. Es lädt die Batterien nie ganz auf, wodurch sich deren Lebensdauer erhöht.

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland liefert eMIS keine Systembausteine, sondern bidirektionale Komplettlösungen. Nur mit eMIS können ÖPNV-Busbetreiber das ganze wirtschaftliche Potenzial dieser Technik nutzen.

Der ÖPNV-Bus als mobiler Energiespeicher

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EXKURS: Unser Forschungsprojekt

EUniS optimiert das Energiemanagement

I. Motivation

Ländliche Verkehrsbetriebe wie etwa die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP) betreiben ihre derzeit dieselangetriebenen Busse vorwiegend zur Schülerbeförderung. Angesichts der politischen und gesellschaftlichen Ziele zur CO2-Einsparung ist insbesondere der Verkehrssektor aufgerufen, neue Konzepte zu entwickeln.

Durch den Einsatz von E-Bussen kann viel CO2 vor Ort eingespart werden. Der Einsatz von E-Bussen macht aber nur Sinn, wenn auch CO2-freier Strom aus erneuerbaren Energiequellen eingesetzt wird.

Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den Bundesländern mit dem größten Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien – vor allem aus der Windenergie.

Deshalb ist es das Ziel der VLP, die dieselgetriebene Fahrzeugflotte durch E-Busse zu ersetzen. Genau hier setzt das eMIS-Projekt an, indem der Einsatz von E-Bussen zur Schülerbeförderung erprobt und gleichzeitig durch die elektrischen Speicher der E-Busse netzunterstützende Dienstleistungen angeboten werden.

Die Investitionskosten für E-Busse sind hoch. Wie kann eine nachhaltige Nutzung und Finanzierung gewährleistet werden?

II. Die Lösung heißt Systemintegration

Durch die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien steigen die Anforderungen an Systemdienstleistungen für die Verteilnetze. Bereits heute werden in Regionen mit vielen Wind- und Solaranlagen zunehmende Abregelungen der dezentralen Kraftwerke durchgeführt, da die erzeugten Strommengen nicht vom Netz aufgenommen werden können. Dies mindert den Anteil der regenerativen Strommengen und führt zu hohen Redispatchkosten. Hier sind Lösungen gefragt.

Zielsetzung des EUniS-Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines nachhaltigen und innovativen Systemintegrationskonzepts zur Kopplung der Sektoren Verkehr und Strom, sowie der aktiven Teilnahme am Energiemarkt. Diese Kombination setzt den Gedanken der Sektorenkopplung auf lokaler Ebene direkt um und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Netzintegration erneuerbarer Energiemengen. Komplettiert wird diese Zielsetzung durch die Etablierung eines Testzentrums für die in dem Projekt entwickelten Lösungen.

Kern des Projekts ist die Verknüpfung der elektrischen Energieerzeugung und des steuerbaren Verbrauchs durch dezentrale Aggregationsregler. Diese fassen die Energiebedarfe und die Flexibilitätspotenziale vieler mobiler Speicher zusammen und berücksichtigen auch die technischen Rahmenbedingungen und Limitierungen. Das Ergebnis ist ein sogenannter Flexibilitätsraum, der an einem Netzknoten wie ein physikalischer Speicher oder ein Kraftwerk wirken kann. Mit diesem Aggregat kann lokaler erneuerbarer Strom genau dann verbraucht bzw. gespeichert werden, wenn er produziert wird, unter Berücksichtigung der Anforderungen des Netzes. Dadurch kann eine Interaktion am Energiemarkt stattfinden und das lokale Netz entlastet werden. Die Energieflüsse der einzelnen Komponenten werden so gesteuert, dass das Optimierungsziel unter den gegebenen Rahmenbedingungen erreicht werden kann.

Partner der eMIS im Projekt EUniS

Das Projekt „Entwicklung und Umsetzung eines nachhaltigen und innovativen Systemintegrationskonzepts für die Sektorenkopplung von Verkehr und Strom“ wird federführend von der eMIS Deutschland GmbH geleitet. Komplettiert wird das Verbundvorhaben durch die Kooperation oder Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern:

Die Schweriner Wemag AG ist ein bundesweit aktiver Öko-Energieversorger mit regionalen Wurzeln in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Das Energieunternehmen liefert seinen Kunden neben Strom, Erdgas und Netzdienstleistungen u. a. auch die Planung und den Bau von Photovoltaik- und Speicheranlagen sowie Elektromobilität.  Die Wemag AG ist mit den Abteilungen Technische Innovationen/ Speichertechnologie und Energiebeschaffung / -vermarktung in das Projekt involviert.

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Die Wemag Netz GmbH stellt als regionaler Netzbetreiber in den westlichen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns sowie in Teilen Brandenburgs und Niedersachsens die notwendige Infrastruktur zur Aufnahme, Übertragung und Verteilung von Elektrizität bereit. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Wemag AG. Die Fläche des Netzgebietes beträgt rund 8.000 km2, die Gesamtleitungslänge ca. 15.000 Kilometer. In großem Umfang speist die Wega Netz auch regenerative Energien aus Wasserkraft-, Windkraft-, Biomasse und Photovoltaik ins Netz.

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Die Enercon GmbH ist einer der führenden Hersteller von Windenergieanlagen. Das Unternehmen mit Stammsitz in Aurich kann auf eine mehr als 30-jährige Erfahrung in der Branche der erneuerbaren Energien zurückgreift. Über das Kerngeschäftsfeld von Windkraftanlagen hinaus ist Enercon Systemanbieter für die Versorgung mit erneuerbaren Energien, treibt weltweite Lösungen zu ihrer Integration voran und engagiert sich in Zukunftstechnologien wie Energiespeicherung, E-Mobilität und Smart Grids.

Zur ENERCON-Website

Die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP) betreibt den öffentlichen Personennahverkehr mit Omnibussen im Landkreis Ludwigslust-Parchim sowie im Amt Neuhaus des Landkreises Lüneburg. Derzeit führt die VLP den  Linienverkehr mit rund 200 Omnibussen auf 172 Linien durch. Die VLP erbringt die gesamte Wertschöpfungskette von Verkehrsplanung, Verkehrssteuerung und Verkehrsleistung bis hin zur Wartung, Reparatur, Reinigung und Betankung der Omnibusse.

Zur VLP-Website

Das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. (IKEM) mit Sitz in Berlin und Greifswald forscht seit 2009 als gemeinnütziger Verein und unabhängiges Institut zu den wichtigsten Fragen der Energie- und Mobilitätswende. Der Fokus liegt dabei auf den Wechselwirkungen zwischen Klimaschutz, Recht, Ökonomie und Politik sowie der Akzeptanz für Energie- und Klimaschutzprojekte.

Zur IKEM-Website

Die Deutsche WindGuard GmbH aus dem niedersächsischen Varel gehört zu den führenden unabhängigen Dienstleistungsanbietern der Windenergiebranche. Die Firmengruppe operiert seit 2000 in den Bereichen Abnahmen & Betriebsführung, Standortanalysen, Messungen, Consulting und Zertifizierung. Die Deutsche WindGuard steht für unabhängige, herstellerneutrale Beratung.

Zur Deutsche WindGuard-Website

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Mauerstraße 22
10117 Berlin

Tel. +49 30 55 87 95 24

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